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35 Jahre Bad Segeberg 

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Eine Stadt wird irgendwann mehr als ein Ort. Sie wird Teil der eigenen Geschichte.

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Seit rund 35 Jahren begleitet mich Bad Segeberg. Ich habe hier Menschen kennengelernt, Geschichten erzählt, Entwicklungen verfolgt und erlebt, wie sehr sich eine Stadt verändern kann und wie vieles gleichzeitig bleibt.

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Durch meine Arbeit als Journalist durfte ich Bad Segeberg aus einer besonderen Perspektive kennenlernen. Ich habe mit Menschen gesprochen, die hier Unternehmen aufgebaut haben, Familien gegründet haben, sich in Vereinen engagieren oder sich seit Jahren für ihre Stadt einsetzen.

 

Dabei habe ich gelernt: Hinter jedem Thema, über das öffentlich gesprochen wird, stehen Menschen mit ganz konkreten Hoffnungen, Sorgen und Erwartungen.

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Ich kenne die Diskussionen um Innenstadt, Verkehr, Wohnen und wirtschaftliche Entwicklung. Ich kenne aber auch das Bad Segeberg jenseits von Sitzungen und Schlagzeilen: den Wochenmarkt, den Kalkberg, den Großen Segeberger See, die Karl-May-Spiele und die vielen kleinen Orte und Begegnungen, die eine Stadt erst zu Heimat machen.

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Nicht alles, was sich Menschen für Bad Segeberg wünschen, lässt sich sofort verändern. Aber man kann zuhören. Man kann erklären. Man kann unterschiedliche Interessen zusammenbringen.

Und man kann dafür sorgen, dass Dinge nicht einfach deshalb liegen bleiben, weil sie schwierig sind.

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Nach 35 Jahren ist Bad Segeberg für mich deshalb keine Stadt, über die ich nur spreche.

Es ist eine Stadt, die ich kenne. Eine Stadt, deren Menschen ich kenne. Und eine Stadt, deren Zukunft mir wichtig ist.

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